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Termine

Termine Juli 2013

 

04.07.2013
Vorstandssitzung, 20.00 Uhr, Wissing-Flinzenberg, Pro Barlo
06./13.07.
Probe für alle!, Spielmannszug
07.07.2013
Kaffeesonntag, Pfarrheim, Helenastraße
07.07.2013
Fahrertag, Reit- und Fahrverein
09.07.2013
Seniorennachmittag mit Ehrung der 80-jährigen, Seniorengemeinschaft
20.-21.07.
Sommerturnier, Reit- und Fahrverein
21.07.2013
Ferienspiele, Treckerrundfahrt und Grillen
23.07.2013
Ferienspiele, Sommer-Olympiade, DJK Sportplatz
23.07.2013
Spielenachmittag, Seniorengemeinschaft
26.07.2013 
Ferienspiele, 24 Stunden INSIDE:Spiele, Attraktionen, Schlafen im Pfarrheim

 

Termine - bitte notieren -

15.6.2013 - 17.6.2013 Gilde-Schützenfest

Kostenlos Strom in Barlo tanken

BEW leistet mit Tankstelle für Elektro-Fahrzeuge Beitrag zur Nahmobilität

Die Stromtankstelle der BEW befindet sich in dem Bocholter Ortsteil Barlo auf dem neu gestalteten Dorfplatz neben der Gaststätte Wissing-Flinzenberg an der Barloer Ringstraße. An der Tankstelle können alle möglichen elektrisch betriebenen Fahrzeuge kostenlos aufgeladen werden: Für Elektro-Fahrräder, -Roller, -Mofas und dergleichen gibt es zwei dreipolige 230-Volt-Steckdosen, für Elektro-Autos eine siebenpolige 400-Volt-Steckdose. Die BEW hat die Tankstelle allerdings erstlinig für Fahrradfahrer errichtet. Und das nicht ohne Grund: Zum einen wird der Fahrradtourismus von Jahr zu Jahr immer beliebter. Barlo ist dabei eines von vielen Zielen und Zwischenzielen - vor allem aus und in Richtung Niederlande - in dem schon seit Jahren sehr gut ausgebauten, regionalen Radwegenetz. Zudem kann der Fahrradfahrer während des Ladevorgangs in der unmittelbar an der Stromtankstelle gelegenen Gaststätte Wissing-Flinzenberg bei Speisen und Getränken für die Weiterfahrt selbst auftanken.
 
Zum anderen leistet die BEW mit ihrer „WattExtra Stromtankstelle“ einen aktiven Beitrag zur Nahmobilität. Als NRW-Klimakommune arbeitet Bocholt nämlich auch an dem Leitprojekt „Vielfältige Fietse - Nahmobilität für alle“. Wer es als Leser nicht weiß: Fietse ist eine plattdeutsche Bezeichnung für Fahrrad. Das Leitprojekt soll den Anteil der mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege in Bocholt von derzeit 30 auf 50 Prozent erhöhen. Zum Projektplan gehört unter anderem der Einsatz elektro-unterstützter Fahrräder. Gedacht ist dabei vor allem an die so genannten Pedelecs. Gerade mit Hilfe dieser modernen und je nach Modell sehr sportlichen Elektro-Hybridfahrräder sollen Jung und Alt darin unterstützt werden, auf das Fahrrad umzusteigen, um den CO2-Ausstoß zu verringern und somit den Klimaschutz zu fördern.
 
Zwei „WattExtra E-Bikes“ für den Stadtverkehr
 
Auch wegen der von ihr errichteten Stromtankstelle konnte sich die BEW dem großen Fahrradtrend 2010 nicht verschließen und schaffte sich im Frühjahr selbst zwei Pedelecs an. Pedelec ist eine allgemeine Bezeichnung für ein Elektro-Fahrrad, welches hybrid mit Elektromotor und Muskelkraft betrieben wird. Pedelec steht für Pedal Electric Cycle. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Elektro-Fahrrad gibt der Pedelec-Motor ohne Treten keine Leistung ab. Die beiden Elektro-Fahrräder der BEW sind führerscheinfrei, da der Motor nur Geschwindigkeiten bis höchstens 25 Kilometer in der Stunde unterstützt. Ihre Reichweite liegt bei 80 Kilometern. Die Kosten für eine Stromladung liegen bei zehn Cent.
 
Man wird die beiden Pedelecs vor allem im Stadtverkehr schnell an ihrem Namen erkennen, den sie gut sichtbar tragen: nämlich „WattExtra E-Bike“, benannt nach der bekannten Energiemarke der BEW. Gefahren werden sie hauptsächlich von einem Mitarbeiter der Energieberatung und dem Botendienst. Das ist gerade im Stadtverkehr oftmals viel praktischer als mit dem Auto. Eine gute Einsatzmöglichkeit nicht zu vergessen: der städtische Berufsverkehr. Morgens mit Elektro-Unterstützung frisch und gut frisiert und ohne jeden Schweiß zur Arbeit, abends aus eigener Kraft mit vollem Tempo nach Hause: So leicht lässt sich das tägliche Work-out erledigen.
 
Übrigens: Bei der Stromtankstelle der BEW handelt es sich um die erste öffentliche im ganzen Kreis Borken. In Zukunft soll es in Bocholt nicht bei der einen in Barlo bleiben. Für die BEW könnte eine weitere durchaus in der Innenstadt oder deren Nähe stehen. Wichtig ist es ihr, dass möglichst viele Versorger solche Ladesäulen aufstellen, damit im Zeitablauf ein dichtes Stromtankstellennetz für Fahrradfahrer entsteht.


So einfach ist das kostenlose Stromtanken 

Eines sollte der Fahrradfahrer fürs Tanken auf jeden Fall dabei haben: eine EC- beziehungsweise Maestro-Karte. Allerdings nicht, um mit ihr an der „WattExtra Stromtankstelle“ für den Verbrauch zu zahlen, sondern um eine der Steckdosen freischalten zu können - denn das Tanken an der Ladesäule ist garantiert kostenlos! Genauso garantiert ist, dass die Daten der Kreditkarte nicht gespeichert werden. Und so wird getankt: 

Stecken Sie zuerst Ihre EC-Maestro-Karte in den Kartenleser. Akzeptieren Sie die am Display angebotene Steckdose mit der Taste „O.K.“ oder wählen Sie die gewünschte Steckdose mit der Taste „Next“ und bestätigen Sie anschließend mit „O.K.“. Stecken Sie nach der Aufforderung am Display Ihr Aufladekabel an die entsprechende Steckdose an und bestätigen Sie wieder mit „O.K.“. Damit wird die gewählte Steckdose eingeschaltet und der Ladevorgang gestartet. Je nach Akkutyp und -technik kann der Ladevorgang durchaus nach ein bis zwei Stunden abgeschlossen sein. Soll der Ladevorgang dagegen vorzeitig beendet werden, weil es zum Beispiel schnell weitergehen soll, ist es notwendig, die EC-Maestro-Karte nochmals in den Kartenleser zu stecken, bevor Sie das Ladekabel abziehen.


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